Kratersee.
Wir sind im Crater Lake National Park angekommen.
Auf den ersten Blick ist es nur ein See, aber ursprünglich ist ein Berg, ähnlich wie der Fuji, vor etwa 7000 Jahren um etwa 1000 Meter abgesackt, und anschließend füllte sich Wasser, wodurch ein Calderasee entstand, und das, was ursprünglich die Spitze war, ist jetzt eine Insel, die im See liegt – ein weltweit sehr ungewöhnlicher Ort. Es heißt, dass es Millionen von Jahren dauert, bis ein Berg entsteht, während der Einsturz nur wenige Stunden dauerte, und es gibt eine Geschichte, wonach amerikanische Ureinwohner den Moment des Einsturzes beobachtet haben.
Wenn man daran denkt, dass der Fuji so etwas erleben könnte, dann kommt man zu dem Schluss, dass in der Welt alles möglich ist.
Einige der amerikanischen Nationalparks lassen sich eher mit Schreinen als mit den japanischen Waldparks/Nationalparks vergleichen, um die Atmosphäre zu vermitteln. Die National Park Service-Ranger, die Wälder als heilig verehren und schützen, sind wie Priester und strahlen eine gewisse Würde aus. Besonders in den historischen Nationalparks gibt es viele Ranger mit einer gewissen Autorität.
Amerikaner werden von verschiedenen europäischen Ländern dafür kritisiert, dass sie Autos für Freizeitaktivitäten einsetzen und zu viel Öl verbrauchen, aber für Amerikaner ist der Besuch der heiligen Wälder der Nationalparks etwas, das wie der regelmäßige Besuch eines Schreins in Japan ist und nicht fehlen darf.
Die japanischen Schreine sind klein, aber die amerikanischen Nationalparks sind weitläufig, ruhig und tiefgründig, und vielleicht ist Amerika, mit seiner tiefgründigen Natur, das "Gottessreich" der Welt, das sogar Japan übertrifft.
Auch dieser Ort, der Crater Lake, ist ein solcher Ort der Tiefgründigkeit.